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Tevez, Özil, van Bronckhorst: Die schönsten Tore der WM 2010

Die WM 2010 ist mit dem Titelgewinn Spaniens beendet. Zeit, auf die WM zurückzublicken und auf schönsten Tore zurückzublicken, die man so schnell nicht mehr vergessen wird. Neben Giovanni van Bronckhorst und Carlos Tevez ist auch ein deutscher Spieler vertreten.

In 64 Spielen bei der WM 2010 in Südafrika fielen im Schnitt 2,26 Tore pro Begegnung. Die schönsten Tore haben wir hier für Euch aufgelistet.

Argentinien – Mexiko: Carlos Tevez

Nachdem Tevez bereits das 1:0-Führungstor aus stark abseitsverdächtiger Position gegen die Mexikaner im Achtelfinale erzielt hatte, gelang ihm mit diesem Treffer das 3:0. Endstand 3:1.

Deutschland – Ghana: Mesut Özil

Im letzten Vorrundenspiel erlöste Mesut Özil die deutsche Nationalmannschaft mit diesem sehenswerten Tor und sicherte somit die Teilnahme am Achtelfinale gegen die Engländer.

Niederlande – Uruguay: Giovanni van Bronckhorst

Zwar haben die Niederländer nicht den WM-Titel holen können, jedoch schossen sie in Person von Giovanni van Bronckhorst das wohl schönste Tor der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Spiel endete im Halbfinale mit 3:2 für die Niederländer.

WM 2010 Halbfinale: Uruguay gegen Niederlande im Livestream

Bei der WM 2010 in Südafrika stehen sich im heutigen ersten Halbfinalspiel die favorisierten Niederländer und die Überraschungsmannschaft aus Uruguay gegenüber. Neben der Fernsehausstrahlung bietet das ZDF auch einen kostenlosen Livestream im Internet an.

Heute Abend um 20.30 Uhr stehen sich im ersten Halbfinale der WM 2010 in Südafrika die Niederlande und Uruguay in Kapstadt gegenüber. Die Niederländer gehen dabei als klarer Favorit in das Spiel. Der Sieger der Partie wird am kommenden Sonntag im Finale auf den Gewinner der anderen Halbfinalpartie Deutschland gegen Spanien treffen.

Die Niederländer können voller Optimismus und mit breiter Brust in das Halbfinale gehen. Nach dem 2:1-Sieg gegen die Brasilianer im Viertelfinale, kann Trainer Bert van Marwijk auf alle Mann im Kader bis auf die Gesperrten van der Wiel und de Jong zurückgreifen. Doch mahnt van Marwijk zur Vorsicht die angeschlagenen Uruguayer nicht zu unterschätzen und bereits an das mögliche Finale gegen Deutschland oder Spanien zu denken.

Livestream: Niederlande gegen Uruguay

Uruguays Hoffnungen beruhen nach der Rotsperre von „Handballer“ Luis Suarez in der Offensive in erster Linie auf Diego Forlan, der wohl auf seinen ehemaligen Mannschaftskollegen von Atletico Madrid, John Heitinga, treffen wird. Zudem fehlen der gelbgesperrte Jorge Fucile sowie der verletzte Nicolas Lodeiro. Der Einsatz von Kapitän Diego Lugano ist noch fraglich.

Voraussichtliche Aufstellungen: Niederlande – Uruguay

Uruguay:

Muslera – Maxi Pereira, Victorino, Lugano (Godin), Caceres – Perez, Arevalo, Gargano, Alvaro Pereira – Forlan, Cavani

Niederlande:

Stekelenburg – Boulahrouz, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst – van Bommel, de Zeeuw – Robben, Sneijder, Kuyt – van Persie

Das ZDF und der Bezahlsender Sky übertragen jeweils die Partie. Zusätzlich bietet das ZDF im Internet einen Livestream an.

WM 2010: Müllers Rache an Maradona

Mit dem Führungstor nach drei Minuten legte Thomas Müller im Viertelfinale der WM 2010 in Südafrika für Grundstein für den 4:0-Sieg gegen Argentinien. Für Müller war es eine Genugtuung nach der Respektlosigkeit Maradonas Monate zuvor.

flickr Maradona @ markk00

Man trifft sich immer zweimal im Leben! Das musste am vergangenen Wochenende selbst einer der größten Fußballer aller Zeiten, Diego Armando Maradona, am eigenem Leib erfahren. Vorausgegangen war eine Pressekonferenz am 3. März dieses Jahres im Rahmen des Testländerspiel Deutschlands gegen Argentinien in München (0:1).

Als Maradona die Pressekonferenz erreichte und einen jungen deutschen Nationalspieler neben sich sitzen sah, der ihm gänzlich unbekannt war, blieb der (Noch)-Trainer Argentiniens nur unter der Bedingung, dass Müller seinen Platz räumt. Dem überraschten Müller blieb keine andere Wahl und ging.

Thomas Müller: Tor gegen Maradona

Jetzt, exakt vier Monate später, wendete sich nun das Blatt. Ausgerechnet dieser Thomas Müller, mit 20 Jahren die Entdeckung des Turniers, ebnete mit seinem Führungstreffer für Deutschland nach nicht einmal drei Minuten den Weg ins Halbfinale. Für Müller war es die süße Rache, die neben dem Sieg gegen Argentinien, nur noch das i-Tüpfelchen eines begeisternden Spiels in Kapstadt war.

Und eins ist nun Gewissheit. Den Namen „Thomas Müller“ wird Diego Maradona so schnell nicht mehr vergessen!

WM 2010: Niederlande im Viertelfinale gegen Brasilien

Im Viertelfinale der WM 2010 in Südafrika kommt es am 02. Juli zum Aufeinandertreffen der beiden Fußballgroßmächte aus Brasilien und der Niederlande. Nach den bisherigen Eindrücken wird das Duell der Turnierfavoriten eine knappe Angelegenheit.

Mit vier Siegen aus vier Spielen steht die Niederlande im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Zugegeben, die bisherigen Gegner waren nicht die eindrucksvollsten Nationen auf der Fußballweltkarte, doch ist das Oranje-Team seit nunmehr 24 Spielen ungeschlagen. Die letzten 12 Pflichtspiele konnten zudem allesamt gewonnen werden.

Niederlande: Offensive mit Robben, van Persie und Sneijder

Prunkstück der Niederlande ist die Offensive, die nur so von Weltstars gespickt ist. Allen voran bestimmen die drei Akteure Arjen Robben (FC Bayern), Robin van Persie (FC Arsenal) und Wesley Sneijder (Inter Mailand) das Geschehen. Verstärkt wird der Angriff weiterhin mit Topspielern, wie Rafael van der Vaart (Real Madrid) oder auch Dirk Kuyt (FC Liverpool). Im zentralen defensiven Mittelfeld steht mit Mark van Bommel der uneingeschränkte Leader auf dem Platz.

Niederlande: Schwachpunkt die Defensive

Muss man bei den Niederländern eine Schwäche benennen, so ist es die Abwehr, die über die Außenverteidigerpositionen am anfälligsten ist. Ebenso macht oftmals die Innenverteidigung mit dem Hamburger Joris Mathijsen nicht immer den sattelfestesten Eindruck.

Bei den Brasilianern läuft es derzeit ähnlich rund. Sowohl den Conderations-Cup, als auch die WM-Qualifikation und die WM-Vorrunde schloss man jeweils als Erster ab. Im Gegensatz zu den Niederländern und vergangenen Zeiten, ist die Abwehr mit den beiden Innenverteidigern Lucio und Juan und den beiden Außen Maicon und Bastos der Garant für den anhaltenden Erfolg. Die offensive Spielausrichtung der früheren Trainer ist dem prakmatischen und effizienten Spielstil Dungas gewichen, der jedoch oftmals zum Unmut der brasilianischen Fans führt und ihrer Ansicht nach mit der brasilianischen Mentalität nicht vereinbar ist.

Brasilien: Steigerung für Titelgewinn

Trotz drei Siegen und einem Unentschieden konnte die „Selecao“ bislang noch nicht vollends überzeugen. Gegen die spielstarken Portugiesen hätte man sich auch nicht bei einer Niederlage beklagen können. Nichtsdestotrotz ist Brasilien auch bei dieser Weltmeisterschaft einer der Kandidaten für den Titelgewinn. Doch muss sich dafür das Offensivspiel, insbesondere das Aufbauspiel noch erheblich steigern.

Schlussendlich wird am Freitag der Knackpunkt zwischen zwei Teams auf gleichem Niveau sein, wie gut sich die niederländische Offensive gegen die bärenstarke Defensive Brasiliens schlägt. Man darf also gespannt sein.

WM 2010 in Südafrika: Die Weltmeisterschaft der Schiedsrichter

Fehlentscheidungen, Kartenflut und eine ungleiche Regelauslegung. Das sind die Vorwürfe, die sich die Schiedsrichter bei der WM 2010 in Südafrika bislang stellen müssen. Die FIFA hingegen ist sehr zufrieden mit der Leistung.

Wenn man sich nach einem Spiel nicht mehr an den Schiedsrichter erinnern kann, so ist dies eines der größten Komplimente, das man dem 23. Mann auf dem Platz machen kann. Denn dann hat er seine Aufgabe mit Bravour erfüllt.

Doch derzeit scheint es für die Schiedsrichter der Weltmeisterschaft sehr schwer zu sein, sich aus den Köpfen der Spieler, Trainer und Fans zu löschen. Der Grund dafür liegt in der überdurchschnittlich hohen Anzahl an Fehlentscheidungen, die die Gemüter bisweilen des Öfteren hochkochen ließen. Als bestes Beispiel dient dabei die rote Karte des Schweizers Behrami im Spiel gegen die Chilenen.

WM 2010: Schiedsrichter am Pranger

Natürlich stehen die Schiedsrichter bei einer Weltmeisterschaft durch die enorme Aufmerksamkeit unter einem erhöhten Druck und auch können selbst erfahrenen Schiedsrichtern Fehler unterlaufen, doch kann man bei einigen Entscheidungen mittlerweile nur noch den Kopf schütteln.

Zudem erlebt der Zuschauer im Stadion und vor dem Fernsehgerät WM-Spiele, in denen der Unparteiische mit gelben Karten nur so um sich wirft und keinen klaren Spielfluss zulässt und durch sein Handeln eher noch die Stimmung aufheizt, was die Spieler natürlich gleich als Anlass nehmen, weitere Karten des Gegners zu provozieren.

Merk: „Das ist Wettbewerbsverzerrung“

Alles in allem lässt sich während der WM bislang keine klare Linie der besten Schiedsrichter der Welt erkennen. Der dreimalige Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk kommentierte gegenüber des Sport-Informations-Dienst (SID) die Schiedsrichterleistung ungewohnt kritisch:  „Das ist Wettbewerbsverzerrung. Die Diskrepanz in der Regelauslegung bei der WM ist gravierend. Und es sind ja keine Einzelfälle. Das wird sich durch das ganze Turnier ziehen“.

FIFA: „Wir sind sehr zufrieden“

Doch will man bei der FIFA von alledem nichts hören. Angesprochen auf die Schiedsrichterleistung gab der Schiedsrichter-Kommissions Chef Jose Maria Garcia-Aranda zu Protokoll, mit der Leistung bislang sehr zufrieden zu sein.

Wohl auch aus dem einfachen Grund, eine erneute Debatte über technische Hilfsmittel im Fußball aus dem Weg zu gehen, welche die konservative FIFA bislang vehement ausgeschlossen hat.

Adidas Werbespot zur WM 2010 mit Messi, Villa und Zidane

DFB-Ausrüster Adidas hat zur WM 2010 in Südafrika einen Werbespot präsentiert, der für den neuen Fußballschuh „F50 adizero“ für die WM wirbt. Im Video mit dem Namen „fast vs. fast“ sind neben den beiden Weltstars Lionel Messi und David Villa auch der dreifache Weltfußballer Zinedine Zidane zu sehen.

Pünktlich zur WM 2010 in Südafrika hat Adidas einen Werbespot vorgestellt, der den neuen Fußballschuh „F50“ bewirbt. Unter dem Slogan „fast vs. fast“ stehen sich die beiden Protagonisten Lionel Messi und David Villa gegenüber und lassen ihren Kontrahenten durch Schnelligkeit und Technik nicht den Hauch einer Chance. Parallel dazu sieht man den ehemaligen Superstar Zinedine Zidane in einem Fahrzeug durch eine Stadt rasen, die ein wenig an Robert Rodriguez´Sin City erinnert.

Adidas wirbt für den „F50“ mit Messi, Villa und Zidane

Der von Lionel Messi, David Villa und Zinedine Zidane beworbene „F50 adizero“ ist mit 165 Gramm der bisher leichteste Fußballschuh, den Adidas jemals hergestellt hat und soll um die 200 Euro kosten. Durch das geringe Gewicht soll sich die Geschwindigkeit eines Fußballers erhöht werden. Neben Messi und Villa wird auch FC Bayern-Star Arjen Robben künftig für den Hightec-Schuh werben.

Puma Werbespot zur WM 2010: Die Reise des Fußballs

Der Sportartikelhersteller PUMA hat für die WM 2010 in Südafrika einen Werbespot gedreht, der die „Reise des Fußballs“  durch Afrika mitsamt der Begeisterung und dem Spirit verdeutlicht. Mit dabei sind Stars, wie Samuel Eto´o, Michael Essien und Didier Drogba. Der Song kommt von Gnarls Barkley.

Anlässlich der unmittelbar bevorstehenden WM 2010 in Südafrika hat der deutsche Sportartikelhersteller PUMA den Werbespot „Reise des Fußballs“ (Journey of football) präsentiert. In dem 90 sekündigen Werbeclip sind afrikanische Fußballstars, wie Samuel Eto´o (Kamerun), Michael Essien (Ghana) und Didier Drogba (Elfenbeinküste) bei der Sache zu sehen, die sie am besten können. Fußball.

PUMA steht für Fußballbegeisterung und Lebensfreude

Zum Song von Gnarls Barkley „Going on“ wird die Begeisterung zum Fußball als auch die Lebensfreude des afrikanischen Kontinents dargestellt. Das Video soll neben der Werbebotschaft natürlich auch auf die WM 2010 einstimmen, die zum ersten Mal in Afrika ausgetragen wird.

WM 2010 ohne Benzema, Toni und van Nistelrooy

Bei der Bekanntgabe der vorläufigen WM-Kader gab es zahlreiche Überraschungen. Neben Madrids Benzema müssen sich ebenso Luca Toni und Ruud van Nistelrooy die Weltmeisterschaft in Südafrika vor dem Fernsehgerät anschauen.

flickr toni @ tpower1978

Bis zum 11. Mai hatten die Trainer aller an der WM teilnehmenden Nationen Zeit, sich für einen vorläufigen Kader, max. 30 Spieler umfassend, zu entscheiden. Dabei gab es eine Reihe von Überraschungen, die für viele Fans und Experten teilweise nicht nachzuvollziehen waren.

Frankreich: Domenech verzichtet auf Benzema und Nasri

Ex-Bayernspieler Bixente Lizarazu zeigte sich nach der Bekanntgabe Domenechs, sowohl auf Karim Benzema (Real Madrid) und Samir Nasri (FC Arsenal) als auch auf Routinier Patrick Vieira (Manchester City) zu verzichten, sehr überrascht. „Ich kann das kaum begreifen, ich bin geschockt“, sagte er gegenüber dem Fernsehsender RTL. Domenech begründete die Zusammensetzung des Kaders mit der Tatsache, auch auf die Persönlichkeiten der Spieler geachtet zu haben.

Tonis letzte WM-Chance vorbei

Ebenso gab es bei weiteren Nationen prominente Enttäuschungen zu vermelden. Luca Toni, für seine WM-Chancen extra vom FC Bayern zum AS Rom gewechselt, musste ebenso die bittere Nachricht erfahren, wie beispielsweise auch Ruud van Nistelrooy. Der Hamburger musste anderen Stürmern, wie Arjen Robben, Robin van Persie oder auch Dirk Kuyt den Vortritt lassen.

Auch die WM in Südafrika verpassen wird der zweifache Weltfußballer des Jahres, Ronaldinho. Selecao-Coach Carlos Dunga begründete die Entscheidung mit den Eindrücken der letzten drei Jahre, in denen ihn Ronaldinho wohl nicht zu überzeugen vermochte.