Eintracht Braunschweig: Trainer Torsten Lieberknecht sollte bleiben

Das 0:4 am gestrigen Sonntag gegen den VfB Stuttgart könnte für den Trainer Torsten Lieberknecht von Eintracht Braunschweig weitreichende Folgen haben. In den verschiedenen Medien wird bereits über seinen Rücktritt spekuliert, dabei sollte der Coach auf jeden Fall bleiben.

Vor dieser Spielzeit gaben sich die Verantwortlichen noch optimistisch im Bezug auf den Klassenerhalt in der Bundesliga. Das Schicksal von Greuther Fürth, das letztendlich relativ chancenlos wieder abgestiegen ist, wollte man auf keinen Fall teilen. Dabei setzte der Trainer vor allem auf den Zusammenhalt in einer außergewöhnlichen Mannschaft, die nun aber schnell an ihre Grenzen stößt. Das höhere Tempo und vor allem die zahlreichen individuellen Fehler, die umgehend bestraft werden, setzen Eintracht Braunschweig gewaltig zu.

Gestern Abend kamen deshalb Spekulationen rund um den Trainer Torsten Lieberknecht auf, der sich „angeblich“ von seinen Spielern bereits verabschiedet haben soll. Auch seine Worte in der Pressekonferenz („2008 habe ich den Verein übernommen, als er fast am Boden lag. Jetzt sind wir in der Bundesliga und ich versuche, Lösungen zu finden, aber viele Dinge, die ich versuche, fruchten nicht.“) verstärkten diesen Eindruck zusätzlich, auch wenn der Coach im Anschluss alles ein wenig relativierte.

Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberknecht sollte bleiben

Aber so schnell sollte Torsten Lieberknecht nicht aufgeben, denn die Eintracht aus Braunschweig hat er in den vergangenen Jahren geprägt. Auch wenn es in diesem nicht zum Klassenerhalt reichen sollte, hat er doch einer ganzen Region den Wunsch nach Bundesliga-Fußball erfüllt. Um wieder beim Beispiel Greuther Fürth zu bleiben, kann man nach einer solchen Erfahrung aus gestärkt aus einem Abstieg hervorgehen und erneut den Aufstieg in Angriff nehmen.

Bild:Eintracht Braunschweig von ceris42, CC BY – bearbeitet von ligablogger.

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