Monthly Archives: Mai 2010

Kommt Dzeko im Tausch für Gomez?

Stürmerstar Edin Dzeko ist mit 22 Saisontoren Torschützenkönig in der abgelaufenen Bundesligasaison geworden. Nun wird über einen Wechsel zum FC Bayern spekuliert. Als Tauschobjekt könnten die Bayern mit Mario Gomez aufwarten.

Das Edin Dzeko zu einem großen europäischen Verein wechseln möchte, ist schon lange bekannt. An erster Stelle stand bislang stehts der AC Mailand, der Dzeko bereits im vergangenen Jahr nach Italien locken wollte. Doch scheiterte ein Transfer am Veto der Wolfsburger, die nach der Meisterschaft mit Dzeko voran zum Sturm auf Europa blasen wollten.

Mittlerweile steht jedoch fest, das der VfL Wolfsburg nach einer enttäuschenden Saison nicht mehr international vertreten sein wird und über kurz oder lang mit einem Abgang Dzekos rechnen muss. Die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Mio. € würde den Wölfen jedoch den Verlust versüßen und genügend Freiraum für neue Transfers bieten.

Dzeko = Gomez + Ablöse X

Doch was ist dran am Interesse des FC Bayern am bosnischen Stürmer? Im Sport1-Doppelpass berichtete nun ARD-Moderator Waldemar Hartmann, aus verlässlicher Quelle erfahren zu haben, dass sich die Hoeneßbrüder über die Personalie Dzeko bereits ausführlich ausgetauscht haben.

Die wohl wahrscheinlichste Möglichkeit Dzeko an die Isar zu holen stellt sich allerdings in einem Tauschgeschäft mit Namen Mario Gomez dar. Der deutsche Nationalstürmer durchlebte in seinem ersten Bayernjahr eine durchwachsende Saison und könnte mit einem kleinen Aufschlag mit Dzeko verrechnet werden.

Babbel neuer Trainer bei Hertha BSC

Mit Markus Babbel steht Hertha BSC Medienberichten zufolge unmittelbar vor einer Verpflichtung eines neuen Trainers. Babbel wird Nachfolger des erfolgslosen Friedhelm Funkel, der den Abstieg in die zweite Liga nicht verhindern konnte.

Markus Babbel wird neuer Trainer beim Berliner Hauptstadtclub Hertha BSC. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wird heute auf der Präsidiumssitzung über eine Verpflichtung des 37-jährigen Fußballlehrers abgestimmt. Eine Entscheidung pro Babbel gilt als so gut wie sicher.

Die Herthaner reagieren damit auf die Trennung von Friedhelm Funkel, dessen Vertrag nach dem überraschenden Abstieg nicht verlängert wird.

Mit Babbel zurück in die Bundesliga

Babbel hatte zuletzt angedeutet, sich auch bei einem ambitionierten Zweitligaligaverein eine Trainertätigkeit vorstellen zu können. Dies würde er in Berlin trotz der finanziellen Schieflage der Hertha vorfinden. Sobald Babbel als neuer Trainer vorgestellt wird, wird er zusammen mit Sportdirektor Michael Preetz die Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben. Die Verpflichtung Babbels ist auch ein gutes Zeichen an die Mannschaft mit aller Macht den sofortigen Wiederaufstieg schaffen zu wollen.

Babbel war bei seiner ersten Trainerstation im Dezember vergangenen Jahres in Stuttgart nach einer desolaten Hinrunde entlassen worden. Sein Fußballlehrer-Diplom hat der ehemaliger Münchener erst im April dieses Jahres erlangt.

Lukasz Piszczek zum VfL Wolfsburg

Das grosse Ziel beim VfL Wolfsburg ist das internationale Geschäft. Deshalb wird man jetzt, da die Verpflichtung von Steve McClaren in trockenen Tüchern ist, den Kader gezielt verstärken. Im Gespräch ist dabei auch der Pole Lukasz Piszczek von Hertha BSC.

Die Verpflichtung von Steve McClaren ist der erste Baustein für das Team des VfL Wolfsburg. Der einstige englische Nationaltrainer hat zuletzt in Holland bewiesen, welches Potenzial in ihm steckt und führte Twente Enschede zur ersten Meisterschaft in der Vereinsgeschichte. Nun beginnt für McClaren das Kapitel Deutschland und dafür soll der Trainer auch einen gut gerüsteten Kader erhalten.

Lukasz Piszczek zum VfL Wolfsburg

Die Personalie Arne Friedrich gilt mittlerweile fast als sicher, auch wenn bislang kein Vollzug gemeldet wurde. Aber auch ein weiterer Herthaner ist in das Visier der Wölfe geraten, so soll Lukasz Piszczek kommen. Dessen Vielseitigkeit ist mittlerweile in der Bundesliga hoch geschätzt, weshalb auch Borussia Dortmund an dem Berliner interessiert sein soll.

Zudem könnte die Personalie Mo Idrissou interessant werden, da dieser unbedingt wechseln möchte und das Interesse von Schalke 04 deutlich abgekühlt ist.

Sprüche der Bundesliga-Saison 09/10

Die Bundesliga-Saison 2009/10 ist bis auf die beiden Relegationsspiele zwischen dem 1. FC Nürnberg und FC Augsburg abgeschlossen. Zeit, die abgelaufene Saison rückwirkend ein wenig mit den besten Sprüchen zu betrachten.

„Heute werde ich keinen Tee trinken, sondern einen im Tee haben.“ (Schalke-Trainer Felix Magath nach dem letzten Spieltag in Mainz)

„Das war kein Gnadenbrot. Ich hatte nicht das Gefühl, ihn mit dem Rollstuhl auf den Platz fahren zu müssen.“ (Gladbachs  Trainer Michael Frontzeck zur  Einwechslung von Oliver Neuville gegen Bayer Leverkusen)

„Wir schießen sechs Tore und verlieren. Das ist unglaublich.“ (Hannover-Coach Andreas Bergmann nach der 3:5-Niederlage in Gladbach mit drei Eigentoren)

„Van Gaal ist ein Fachmann, ein Lehrer, ein Fußball-Lehrer, also ganz anders, genau das Gegenteil von Jürgen Klinsmann.“ (Franz Beckenbauer)

Beckenbauer mal ganz schonungslos

„Nein, er ist ein intelligenter Bursche, der bleibt bei den Bayern. Aber ich habe einen Enkel, der ist glühender Schalke-Fan. Der ist ein bisschen missraten. Aber sonst ist die Familie in Ordnung.“ (Franz Beckenbauer auf die Frage, was er machen würde, wenn sein Sohn Schalke-Fan werden würde)

„Jetzt gehe ich nach Hause und muss meine Kinder erziehen, damit wenigstens die korrekt werden.“ (Jens Lehmann, der von einem Balljungen von Hannover 96 genarrt wurde)

„Man könnte meinen, dass Diego habe ihm mal die Frau ausgespannt hat“ (Bochums Trainer Marcel Koller nach der roten Karte von Diego Klimovicz durch Schiedsrichter Lutz Wagner.

„Da versucht van Bommel vorbeizuschweben, aber ein van Bommel schwebt nicht vorbei.“ (Kommentator Marcel Reif)

„Wie merkt man, dass in Köln Donnerstag ist? Lukas Podolski kommt zum ersten Mal in der Woche zum Training!“ (Udo Lattek)

WM 2010 ohne Benzema, Toni und van Nistelrooy

Bei der Bekanntgabe der vorläufigen WM-Kader gab es zahlreiche Überraschungen. Neben Madrids Benzema müssen sich ebenso Luca Toni und Ruud van Nistelrooy die Weltmeisterschaft in Südafrika vor dem Fernsehgerät anschauen.

flickr toni @ tpower1978

Bis zum 11. Mai hatten die Trainer aller an der WM teilnehmenden Nationen Zeit, sich für einen vorläufigen Kader, max. 30 Spieler umfassend, zu entscheiden. Dabei gab es eine Reihe von Überraschungen, die für viele Fans und Experten teilweise nicht nachzuvollziehen waren.

Frankreich: Domenech verzichtet auf Benzema und Nasri

Ex-Bayernspieler Bixente Lizarazu zeigte sich nach der Bekanntgabe Domenechs, sowohl auf Karim Benzema (Real Madrid) und Samir Nasri (FC Arsenal) als auch auf Routinier Patrick Vieira (Manchester City) zu verzichten, sehr überrascht. „Ich kann das kaum begreifen, ich bin geschockt“, sagte er gegenüber dem Fernsehsender RTL. Domenech begründete die Zusammensetzung des Kaders mit der Tatsache, auch auf die Persönlichkeiten der Spieler geachtet zu haben.

Tonis letzte WM-Chance vorbei

Ebenso gab es bei weiteren Nationen prominente Enttäuschungen zu vermelden. Luca Toni, für seine WM-Chancen extra vom FC Bayern zum AS Rom gewechselt, musste ebenso die bittere Nachricht erfahren, wie beispielsweise auch Ruud van Nistelrooy. Der Hamburger musste anderen Stürmern, wie Arjen Robben, Robin van Persie oder auch Dirk Kuyt den Vortritt lassen.

Auch die WM in Südafrika verpassen wird der zweifache Weltfußballer des Jahres, Ronaldinho. Selecao-Coach Carlos Dunga begründete die Entscheidung mit den Eindrücken der letzten drei Jahre, in denen ihn Ronaldinho wohl nicht zu überzeugen vermochte.

Folgt Babbel auf Funkel bei der Hertha?

Nachdem der Vertrag von Hertha-Trainer Friedhelm Funkel nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga endgültig nicht verlängert wird, ist die Hertha nun intensiv auf der Suche nach einem Nachfolger. Als heißester Kandidat wird dabei Markus Babbel gehandelt.

flickr Berliner Olympiastadion @ m.a.r.c.

Nach dem missglücktem Versuch das Ruder noch einmal herumzureissen und den blau-weißen Berliner Hauptstadtclub vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit zu retten, sind die Berliner in einer Präsidiumssitzung zu dem Entschluss gekommen, ohne Noch-Coach Friedhelm Funkel den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

Trotz Funkels beeindruckender Statistik von fünf Aufstiegen ins Oberhaus, u. a. mit Frankfurt und Uerdingen, war man in der Hauptstadt wohl nicht vollends von Funkels Qualitäten überzeugt.

Hertha: Babbel heißester Kandidat

Für die Nachfolge Funkels werden nun eine Reihe ambitionierter Trainer gehandelt, die ihre Qualitäten bereits unter Beweis gestellt haben. Neben Michael Oenning, Armin Veh und Lorenz-Günther Köstner fällt dabei immer wieder ein Name, Markus Babbel. Nachdem sich ein Engagement beim VfL Wolfsburg  für den ehemaligen Stuttgarter Coach mitterweile zerschlagen hat und er stets betont, sich auch eine Tätigkeit bei einem Zweitligaverein mit Perspektive vorstellen zu können, stehen die Chancen für Hertha nicht schlecht.

Allerdings sollten sich die Berliner nicht allzu viel Zeit mit der Entscheidung lassen. Abhängig vom Erfolg in der kommenden Saison müssen schleunigst positive Signale an die Mannschaft vom neuem Trainer gesendet werden, um das Gerüst um Raffael zum Bleiben bewegen zu können. Denn ein weiteres Jahr in Liga zwei würde für die Hertha finanziell nur noch sehr schwer zu verkraften sein.

Ribery vor Vertragsverlängerung in München?

In Sachen Vertragsverlängerung Franck Ribery´s verdichten sich die Anzeichen auf eine kurz bevorstehende Vertragsverlängerung. Womöglich wollte der kleine Franzose diese Nachricht bereits auf dem Meisterbalkon verkünden.

flickr ribery @ az1172

Sonntag Nachmittag – die Bayern feiern nach dem Autokorso durch München auf dem Rathausbalkon ihre 22. Meisterschaft. Die Stimmung kocht. Dann schnappt sich Franck Ribery das Mikrofon, doch ehe er etwas sagen kann, kommt Uli Hoeness angestürmt und flüstert ihm etwas ins Ohr. Ribery lässt vom Mikrofon ab und feiert weiter.

Wollte Ribery die Verlängerung seines im kommenden Jahr auslaufenden Vertrages verkünden? Uli Hoeness ließ sich, angesprochen auf diese Aktion, nicht in die Karten schauen, verriet jedoch nach den laufenden Verhandlungen mit Ribery überaus optimistisch auf einem Verbleib des französischen Nationalspielers zu sein.

FC Bayern kämpft um Ribery

In den letzten Monaten wurde Ribery immer wieder mit Vereinen wie Real Madrid, Manchester United oder auch dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Doch nach dem anhaltenden Erfolg in Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League sowie der Rückendeckung des Vereins nach der Affäre mit einer Prostituierten und der Berufung gegen die Rot-Sperre im Lyonspiel, scheint sich Ribery zunehmend mit dem Gedanken anzufreunden, auch die kommenden Jahre im rot-weißen Trikot des deutschen Rekordmeisters aufzulaufen.

Lee McCulloch: Hannover 96 stark interessiert

Wie es in den schottischen Medien heisst, soll Hannover 96 unmittelbar vor der Verpflichtung des schottischen Stürmers Lee McCulloch von den Glasgow Rangers stehen. Der 31jährige soll den Niedersachsen rund 1,2 Millionen Euro wert sein.

Hannover 96 treibt die Planungen für die kommende Saison voran. Da man bei den Niedersachsen erst in Ya Konan einen zuverlässigen Stürmer gefunden hat und Schlaudraff sowie Hanke mittlerweile umstritten sind, möchte man in vorderster Linie nachlegen. Laut einem Bericht der „Scottish Sun“ ist Hannover 96 an Lee McCulloch von den Glasgow Rangers interessiert und soll bereit sein rund 1,2 Millionen Euro für den Stürmer zu überweisen.

Lee McCulloch: Hannover 96 stark interessiert

Der 31jährige gilt als Publikumsliebling bei den Rangers und ist mit seinem Team gerade schottischer Meister geworden. Da man dort aber zum Sparen gezwungen ist, soll Lee McCulloch abgegeben werden. Der Mittelstürmer war unter anderem beim schottischen Vertreter FC Motherwell und bei Wigan Athletic in der Premier League aktiv, wo er sich den Ruf als Kämpfer erworben hat. Eine endgültige Einigung steht noch aus, aber ein Transfer ist sehr wahrscheinlich.

Keine Überraschungen im vorläufigen WM-Kader

Bundestrainer Jogi Löw hat am Donnerstag seinen vorläufigen 27 Spieler umfassenden WM-Kader vorgestellt. Doch entgegen vieler Experten-meinungen gab es diesmal keine Überraschung.

flickr DFB @ 5mal5

Im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart hat Bundestrainer Jogi Löw am Donnerstag seinen vorläufigen Kader für die kommende WM in Südafrika präsentiert. Dabei vertraut er vorerst auf 27 Spieler. Davon stellt der FC Bayern München mit sieben Spielern den größten Block. Bis zum 1. Juni muss das DFB-Trainerteam weitere vier Akteure aus dem Kader streichen.

Diese haben nun im Trainingslager und den beiden Testspielen gegen Malta (13. Mai) und Ungarn (29. Mai) Zeit sich in den endgültigen Kader zu spielen.

Fünf Perspektivspieler nur gegen Malta

Zusätzlich zum WM-Kader nominierte Löw gleichzeitig die fünf Perspektivspieler Mats Hummels, Marco Reus, Kevin Großkreutz, Stefan Reinartz sowie Tobias Sippel für das Länderspiel am 13. Mai gegen Malta. Grund ist das Fehlen der Bremer und Münchner Spieler, die sich am 15. Mai im Berliner Olympiastadion im DFB-Pokalfinale gegenüberstehen werden.

Vorläufiges DFB-Aufgebot

Tor: Manuel Neuer, Tim Wiese, Hans-Jörg Butt

Abwehr: Per Mertesacker, Philipp Lahm, Serdar Tasci, Arne Friedrich, Holger Badstuber, Dennis Aogo, Marcell Jansen, Heiko Westermann

Mittelfeld: Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira, Marko Marin, Mesut Özil, Piotr Trochowski, Christian Träsch, Toni Kroos

Sturm: Miroslav Klose, Stefan Kießling, Cacau, Mario Gomez, Lukas Podolski, Thomas Müller

Reus, Badstuber und Großkreutz zur WM?

Mit Marco Reus, Holger Badstuber und Kevin Großkreutz scheinen Medienberichten zufolge gleich drei DFB – Neulinge für das vorläufige Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen zu werden. Diese Meldung sickerte kurz vor Bekanntgabe durch das DFB-Trainerteam bereits durch.

flickr DFB @ adifansnetKurz vor der Berufung für den vorläufigen Kader der deutschen Nationalelf Donnerstag Mittag, wird es zu großen Überraschungen kommen. Im 30-köpfigen Kader stehen der Gladbacher Marco Reus, der Münchner Holger Badstuber sowie der Dortmunder Kevin Großkreutz vor ihrer ersten Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft.

Alle Drei konnten in dieser Saison in ihren jeweiligen Vereinen vollends überzeugen. Badstuber hat in dieser Saison mit dem FC Bayern sogar noch die Möglichkeit auf das Triple, bestehend aus Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und Champions League-Gewinn.

Sieben Spieler müssen gehen

Ob die Drei schlussendlich auf den Zug nach Südafrika aufspringen können, wird sich erst am 1. Juni entscheiden, wenn Bundestrainer Jogi Löw den endgültige Kader bestimmen wird. Dann muss er aus den vorhandenen 30 Spielern die besten 23 wählen. Für die verbleibenen sieben Akteure wäre der Traum von einer WM vobei.

In den Trainingslager auf Sizilien und in Tirol sowie bei den beiden Testspielen gegen Malta (13. Mai) und Ungarn (29. Mai) haben sowohl die Drei als auch der Rest des Kaders die Chance das Trainerteam von ihren Qualitäten zu überzeugen.